Über Dr. Jackson's

Klein aber fein ist die Pflegelinie DR. JACKSON‘S aus Großbritannien. Dr. Simon Jackson setzt bei der Herstellung seiner biologischen Kosmetik auf hochwirksame Pflanzenextrakte und sein pharmakologisches Wissen. Im Interview mit Ludwig Beck verrät er, was seine Kosmetik so besonders macht.

Tradition und Forschung

Sie sind Pharmakologe. Was genau verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?

Ein Pharmakologe hat sich auf die Medizin- und Arzneimittelforschung aus Naturprodukten spezialisiert hat. Prägend für meine Berufswahl war eine Expedition auf die indonesische Insel Sumba, an der ich als junger Diplomand teilnehmen durfte. Das umfangreiche Wissen der Bevölkerung über natürliche Heilmethoden, gewonnen aus den dort wachsenden Pflanzen, erstaunte und faszinierte mich, denn in Großbritannien ist es ganz selbstverständlich für alle Beschwerden zu synthetischen Medikamenten, sprich zu Tabletten, zu greifen. Unsere westliche Gesellschaft vergisst dabei gerne, dass für buchstäblich jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist und mir wurde bewusst, dass wir dieses Wissen nicht aussterben lassen sollten.

 

Was ist das besondere an DR. JACKSON‘S Kosmetik?

Ich hatte das große Glück, Einblicke in die traditionellen Heilkünste von Schamanen rund um den Globus, zu bekommen. Dieses Wissen liegt meiner Kosmetiklinie zugrunde, während die Identifikation, Wirksamkeit, Verarbeitung und Qualität der von mir verwendeten natürlichen Zutaten den Prinzipien der Pharmakologie unterliegt. Mein Ziel ist es, das beste Produkt herzustellen und dabei Mutter Natur zu respektieren und zu schützen, sowie die einheimische Bevölkerung zu unterstützen. Ich verwende keine seltenen oder gefährdeten Pflanzenarten. Eine weitere Regel der Pharmakologie besagt, dass man nicht mehr als vier oder fünf Wirkstoffe mischen sollte, da sich sonst die Wirkung gegenseitig aufheben kann oder das Endprodukt toxisch wirken kann. Ich stelle immer sicher, dass nur vier oder fünf Wirkstoffe in meinen Produkten enthalten sind, und garantiere so Effizienz.

 

Welche Pflanzen verwenden Sie für Ihre Kosmetik?

Ich bin ein großer Fan von afrikanischen Pflanzen. Viele davon, wie Kigelia, Baobab, Marula, etc. werden nicht bewirtschaftet, sondern “wild geerntet” und sind von Natur aus “bio”. Gerade Kigelia ist eine erstaunliche Pflanze. Die Wirkstoffe des Leberwurstbaums, wie Kigelia auch genannt wird, haben eine antikanzerogene, antimikrobielle, antimykotische und entzündungshemmende Wirkung und beeinflussen die Melanin-, Elastin-, und Kollagenproduktion positiv. Baobab-Öl ist reich an Linol- und Linolensäure und verbessert die Hydration, Festigkeit und Helligkeit der Haut, wirkt lindernd, entzündungshemmend und fördert die Geweberegeneration.

 

Was raten Sie in Sachen Hautpflege?

Es ärgert mich, wenn ich Produkte mit 15 oder 20 Inhaltsstoffen auf der INCI-Liste sehe. Es ist ein allgemein vertretener Irrglaube, dass eine Hautcreme mit vielen Zutaten gut sein muss. Wer weiß denn wirklich, was passiert, wenn all diese Chemikalien auf Ihrer Haut zusammenkommen? Ich verwende nicht mehr als fünf oder sechs Hauptbestandteile in meinen Produkten. Es kommt auf die Synergie und die richtige Konzentration der Wirkstoffe an – so schafft man ein wirksames Produkt, nicht über die Anzahl der Zutaten.