Interview mit Dr. Christian Schrank

Plastisch-Ästhetischer Chirurg Dr. Christian Schrank

 

„Ich will mich einfach nur wohlfühlen in meiner Haut!“ Mit diesen Worten beginnen Patienten oft Beratungsgespräche mit dem Plastisch-Ästhetischen Chirurgen Dr. Christian Schrank in seiner Praxis „Aesthetik am Ammersee“ in der er zusammen mit Dr. Yoram Levy in dem wunderschönen Ambiente des Ammersees arbeitet. Vielfach besteht auch der Wunsch, die mit zunehmendem Alter immer größer werdende Diskrepanz zwischen jugendlich-dynamischem inneren Befinden und dem langsam „erschlaffenden“ äußeren Erscheinungsbild zu mildern oder zu beseitigen.

„Bereits hier muss die seriöse und verlässliche Analyse des Patienten durch den erfahrenen Therapeuten mit dem Aufzeigen möglicher Behandlungsmaßnahmen und ihrer Limitierungen erfolgen“ sagt Dr. Schrank, der zu den bekanntesten und renommiertesten Facelift-Chirurgen Deutschlands gehört, regelmäßig von Fachkollegen und Patienten empfohlen wird (z.B. in der Ärzteliste FOCUS Gesundheit) und auch bei "PREMIUM KLINIKEN & PRAXEN", dem Zusammenschluss erstklassiger Plastisch-Ästhetischer Chirurgen, geführt wird.

„Wir können die Hautbeschaffenheit im Alterungsprozess kaum beeinflussen. Ein Facelift mit SMAS (entspricht dem Anheben und Dynamisieren der erschlafften Muskel-Bindegewebsplatte unter der Haut, die durch ihr Absacken zu den äußeren Zeichen wie „Doppelkinn“, eingefallener Wangen und „Hamsterbacken“ führt) kann, so wie wir es durchführen, natürliche Frische und jugendliche Ausstrahlung mit klaren Gesichtskonturen wiederherstellen. Es kann durch den Aufbau eines „neuen, straffen, inneren Stützgerüstes“ die Spannung aufnehmen, sodass die Haut nur locker darüber ausgestrichen wird und nicht gestrafft wird, was sonst zu maskenhaftem gestrafftem Aussehen führen und der Haut die noch verbliebene Elastizität nehmen würde.“ Diese Technik wurde in den 70 er Jahren entwickelt und im Laufe der Zeit von uns immer weiter verfeinert.“

 

Was kann man seiner Haut Gutes tun und sie gegebenenfalls auf einen operativen Eingriff vorbereiten oder sie entsprechend nachversorgen?

Die Textur und Beschaffenheit der Haut ist sehr individuell. Das bedeutet, dass entsprechende kosmetische Pflegeprodukte, die unterstützend eingesetzt werden, auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden müssen. Dies ist oft ein langwieriger und langjähriger Prozess. Im Laufe des Lebens verändern sich die Bedürfnisse der Haut und dementsprechend muss eine Pflegeserie angepasst werden. Grundsätzlich benötigt die Haut Feuchtigkeit und einen gewissen Anteil rückfettender Produkte. Was jedoch für den einen Hauttyp gut ist, wird von anderen schlecht oder nur bedingt vertragen.

 

Gibt es neue kosmetische Behandlungsverfahren und Produkte, die die Hautstruktur erhalten und eventuell sogar verbessern können?

Es gibt ein Behandlungskonzept, das von medizinischer und kosmetischer Seite in Zusammenarbeit mit darauf spezialisierten Firmen entwickelt wurde, und mir sehr schlüssig und nachvollziehbar erscheint: Zunächst sollte die Haut von alten „Hautschüppchen“ und Verunreinigungen befreit werden, was durch reinigende Emulsionen oder milde Peelings erreicht wird. Im zweiten Schritt werden dann eher flüssige Seren oder Pflegelösungen die verschiedene Bestandteile aufweisen, wie zum Beispiel Hyaluronsäure, Vitaminkomplexe, feuchtigkeitsspendende und revitalisierende Substanzen etc., aufgetragen, die in die Tiefe der Haut eindringen. Abschließend wird die Haut dann „versiegelt“. Ich empfehle dazu aber immer einen erfahrenen Dermatologen oder ein kosmetisches Institut aufzusuchen und sich entsprechend beraten zu lassen.“

 

Gibt es einen „Mittelweg“ zwischen kosmetischen und invasiven Behandlungsmethoden?

Die Industrie versucht in Zusammenarbeit mit Medizinern und wissenschaftlichen Labors die Entwicklung immer weiter voranzutreiben. So wurde beispielsweise das sogenannte „Needling“ entwickelt, bei dem eine mit vielen Mikronadeln bestückte Walze über die Haut gerollt wird und damit „Eintrittsöffnungen“ für Pflegesubstanzen (z. B. Hyaluronsäure) schafft, die dann in die tiefsten Hautschichten vordringen können und dort ihre Wirkung entfalten. Bei der sogenannten „Mesotherapie“, wird Hyaluronsäure über einen „Spritzenstempel“ in die tieferen Hautschichten eingebracht.

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