Dufttagebuch

 

„Der Geruchssinn ist der Sinn der Erinnerung und des Verlangens.“ Jean-Jacques Rousseau

 

Düfte sind wie eine Zeitmaschine. Innerhalb von Sekunden setzten Sie in unserem Gehirn, genauer gesagt im limbischen System, unser Kopfkino in Gang und wir erinnern uns an vergessen geglaubte Orte und Menschen, an die Kindheit oder an ferne Länder. Nutzen Sie diese Möglichkeit, die Parfums bieten, und erschaffen Sie sich ihr eigenes Universum duftender Erinnerungen. Ein kleines, imaginäres Tagebuch zeigt, welche Bereicherungen schöne Düfte für unseren Alltag sein können.

 

Eine duftende Woche

 

Montag
Nach dem Aufstehen habe ich mir eine ausgiebige Dusche gegönnt und sitze jetzt mit einer Tasse Cappuccino in der warmen Herbstsonne auf meiner Dachterrasse. Gleich werde ich in meine Lieblingsseidenbluse schlüpfen und mir einen Spritzer von dem Eau de Parfum Bianca von TOCCA gönnen. Montage können so sinnlich sein!

 


Dienstag
Eigentlich trug ich heute in der Oper nur ein schlichtes schwarzes Kleid und trotzdem zog ich die Blicke aller Besucher auf mich. Ob es an V von Clive Christian lag? Vielleicht - schließlich wurde der Duft für eine Königin kreiert….

 

 


Mittwoch
Einkaufsbummel in meiner Lieblingsstadt. Mein Begleiter - ein echter Gentleman! Er gab galant auf mein Wohlergehen acht, lud mich zum Café ein und trug meine Einkaufstüten ohne Murren nach Hause. Ich schenkte ihm für seine Bemühungen mein bezauberndstes Lächeln und Neroli Sauvage von Creed, der richtige Duft für diesen außergewöhnlichen Mann.

 


Donnerstag
Herbstspaziergang am See. Die tief stehende Sonne tauchte den Weg in sepiafarbenes Licht. Das Blattwerk leuchtete wie Gold und die Beeren glitzerten wie kleine, kostbare Rubine. Für diesen letzten warmen Herbsttag habe ich Palais Jamais von Etro gewählt - ein Duft, rauchig wie die Feldfeuer und dicht wie feuchte Erde.

 


Freitag
Das Wochenende begann mit einem luxuriösen Schaumbad. Dann parfümierte ich mich mit dem Körperöl Jacinthe & Rose von E. Coudray, es duftet so herrlich weiblich und die Haut wird so samtig, da kann niemand widerstehen. Als ich den Raum betrat stand er schon an der Bar. Wir unterhielten uns Bestens und lachten viel. Unauffällig berührte er meinen Arm, doch ich wusste genau, dass das kein Zufall war…